Patchwork

Ein Hamburger Musikprojekt mit ambienten, psychedelischen, minimalistischen und groovigen Tendenzen. Seit 1997 sind vier Alben entstanden, die auf dem Hamburger Label ‘Spirit Zone‘ erschienen sind. Patchwork besteht aus Jens Paulsen und wechselnden Gastmusikern.
Vielen Dank für die Zusammenarbeit an die Musiker Stefan Ebinger, Stefan Reifenrath, Carsten Stäcker & Jörg Meyer.
Artwork Heike Heuchert – Fotografie, Tobias Tebesius – Grafik Timm Gerdes – Grafik, Peter Jozefiak – New Media Artist

1997 Spirit Zone Records

1998 Spirit Zone Records 

1999 Spirit Zone Records

2000 Spirit Zone Records

Maxi LP Earwax / Low

Ein paar Ausschnitte aus (alten) Pressetexten

westdeutsche allgemeine zeitung patchwork/odeon
schön. schön ruhig. auf dem zweiten album des ambientonauten jens paulsen fließen die stöcke nur so dahin. das hamburger goa-label spirit zone schaltet hier in sachen geschwindigkeit einen gang zurück. heraus kommen 71 minuten elektronische hypnose, die keine einzige sekunde langeweile zulassen. ohne kitsch- geknatsche, ohne tüdelütütü, aber mit fühlern im trip-hop-, jazz-, elektro- und drum & bass- bereich.
alles treibt auf entspannungskurs. wohliges schnaufen sehr erwünscht. die gedanken spielen mit trancigen flächen oder machen sich auf ins land der endlosschleifen und der tiefen beats. mensch,du bist doch auch nur ein warmblüter- kommt dir plötzlich in den sinn. und wenn du eine cd-länge auf dem sofa genossen hast, liegend, lesend oder träumend, fragst du dich, ob du denn wirklich noch aus dem hause willst? wirklich da raus? in diese kälte?
nein. heute bleibst du mit jens paulsen alias patchwork daheim, schaltest das telefon ab und grinst.
andrea schafarczyk

loop patchwork/odeon völlig untypische cd auf dem hamburger label spirit zone. und gleichzeitig neuer favorit von mir und meinem cd player, da meine heimliche liebe der easy listening musik gehört! in der hauptsache ist die musik, die patchwork mastermind jens paulsen bringt, eine mischung aus softem trip-hop und drum«n«bass spielereien. „earwax“(als 12″ ausgekoppelt“) ist psy-trance in seiner ursprünglichen form. empfehlenswerte anspieltips: „low“, die b- seite von „earwax“ benutzt einen vor sich hinpluckernden drumloop und im hintergrund ist leise, leise eine snare zu hören. oder „talvin“, electro- jazzy titel mit unglaublich schönen strings. ach, und noch „sulo“, ein astreines drum«n«bass stück. oder, oder, oder… also, leute die nach dem bums in der disco einen gang runterschalten wollen, sollten sich diese cd unbedingt zulegen. elektronische entspannungsmaßnahme! andre germes
keyboards patchwork/odeon mit „patchwork“ hat sich jens paulsen ein wahrlich passendes pseudonym zugelegt. denn auf „odeon“, seiner zweiten platte ( die erste- unbetitelte- erschien 1997), durchpflügt der 35- jährige künstler, im hauptberuf erzieher und leiter einer elektronikwerkstatt in einem sozio- kulturellen zentrum in hamburg, so ziemlich alle elektronik- genres, die uns lieb und teuer sind, von ambient über trip- hop bis drum«n«bass. daß die nahtstellen im flickenteppich nicht auffallen, verdankt sich dem geschick, mit dem patchwork/ paulsen die diversen elemente ineinander verwoben hat. da reicht es schon, einen beliebigen titel anzuklicken, um einen repräsentativen eindruck vom kompletten album zu erhalten: „talvin“ (track 4) zum beispiel, ambiently schwebend, triphop-mäßig groovend, mit fein dosierten d«n«b-akzenten ausgestattet und so lässig jazzig, als sei das alles live und von hand gespielt worden- eine perfekte synthese sonst meist säuberlich separierter stile. unbedingt hörenswert.

männer aktuell patchwork/odeon karneval ist zwar in vollem gang und die zeit für chill- out knapp, aber trotzdem: etwas ambient muß sein, und warum nicht sowas geniales wie vom hamburger jens paulsen. als erwärmendes kuschel- experiment für bitterkalte sonntagmorgende sollte man sein zweites album „odeon“ sehen, ein richtig schön langes fisseliges gemixe aus trance, triphop, d&b und der alten meditationsmucke (so a la tangerine dream, you know!). also richtig doll abgespaced und absolut schneeschmelzend. elf stücke, die sich nur durch eine bewußt inszenierte monotonie gleichen. stell die vor, du stehst allein inmitten eines verschneiten fußballstadions; so ungefähr ist die situation. kapiert? Épaulsen setzt dabei bewußt auf endlose wiederholungen von rythmen, die er dann teilweise verlangsamt oder im tempo intensiviert, um dann mit anderen klangelementen seines synthies in einer völlig neuen melodie zu enden. patchwork eben. seine trancige atmo klingt stellenweise wie der lullige klang eines windspiels, hypnotisch, simpel, endverbraucherfreundlich.
raveline patchwork/odeon jens paulsen langspieler, die zweite.patchwork steht für die ambiente seite dessen, was man psychedelisch nennt, nur daß das salonprojekt seine pforten inzwischen sehr weit geöffnet hat, damit auch alles andere mal hereinschauen kann, was sich jenseits der genregrenzen befindet. paulsen hat die dope beats für sich gefunden und schafft es, wild gebrochene trommeln unterzubringen und schafft damit athmosphäre. cooler als erwartet. respekt. askia


raveline patchwork/diorama
Jens Paulsen hat sich vor die Tür gewagt und seine Domäne, den Ambient-Floor für das weite Feld der elektronischen Tanzmusik geöffnet. Damit zeigt er nun auf seinem 4.Album,dass ein Produzent mit seinem Ideenreichtum und seinen Fähigkeiten zur technischen Umsetzung auch noch an anderen Orten wirksam werden kann. „Diorama“ ist abwechselungsreich, spannend, tanzbar, träumbar, erfahrbar. Uns entsprechend der Vorliebe für filmartige Sounds, erwarten einen auch bei den Dance-Tracks eher weiche und einfühlsame, sehr warme und groovige Stücke. Fast schon housig, manchmal im Abstract Beat angesiedelt steht „Diorama“ damit insgesamt für eine an Perfektion grenzende Synthese aus allem, was für des Trance-Heads liebste Freizeitbeschäftigung wichtig ist.
Askia